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Gibt es "den einen" perfekten Prothesenfuß?

  • Autorenbild: Eric Th.
    Eric Th.
  • 12. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Oft bekomme ich im Vorgespräch zu einer Prothesenversorgung (schon kurz nach der Amputation triffst du mich idealerweise im Krankenhaus und hast dort die Möglichkeit ein auführliches Gespräch mit mir zu führen und mir alle deine Frage zu stellen) die Frage gestellt, ob es "den einen"-perfekten Prothesenfuß gibt.


Es gibt nahezu unzählige Fußpassteile. Wir Orthopädietechniker werden versuchen den für dich geeignetsten Prothesen-Vorfuß auszusuchen. Es gibt Prothesenfüße aus unterschiedlichen Materialien, in unterschiedlichsten Ausführungen.

Manche lassen viel Bewegung zu, andere haben dämpfende Eigenschaften, wieder andere geben dir durch Carbonfedern viel Energie beim abstoßen der Zehen zurück um dir das Gehen zu erleichtern, und es gibt auch mikroprozessor gesteuerte Fußpassteile. Oder eine Mischung aus allem.

Jede dieser "Kategorien" hat viele Unterkategorien.

Die Fußpassteile werden von den Herstellen in sogenannte Mobilitätsklassen eingeteilt. Davon gibt es folgende fünf: (Mobilitätsgrad wird abgekürzt in "Mob")


  • Mob 0 (Nicht Gehfähig): Keine Gehfähigkeit oder Potenzial zur Fortbewegung mit Prothese, auch nicht mit Hilfe.

  • Mob 1 (innenbereichsgeher): Nutzung der Prothese primär auf ebenen Böden im Wohnbereich, begrenzte Gehstrecke und -dauer.

  • Mob 2 (eingeschränkter Außenbereichsgeher): Fähigkeit zur Fortbewegung im Innenbereich und auf kurzen Strecken im Freien, Überwindung niedriger Hindernisse (Bordsteine, Stufen) möglich.

  • Mob 3 (uneingeschränkter Außenbereichsgeher): Fähigkeit zur Fortbewegung im Außenbereich ohne wesentliche Einschränkungen, Bewältigung unebener Böden und höherer Hindernisse.

  • Mob 4 (uneingeschränkter Außenbereichsgeher mit hoher Aktivität): Hohe Mobilität, geeignet für Personen mit besonders hohen Ansprüchen (Sport, Beruf, intensives Gehen), unlimitierte Gehstrecke. 

Im orthoalpin Sanitätshaus und Orthopädietechnik Zillertal werden wir alles geben, den für dich passendsten Prothesenfuß herauszufinden. Unsere langjährige Expertise kann deinen Bedarf bereits gut einschätzen.

Gerne machen wir auch einen "Prothesenfuß-Test". Dazu werden etwa drei (erfahrungsgemäß sind 3 verschiedene Fußpasseile die Grenze, damit du uns ein gutes Feedback geben kannst!) Vorfüße ausgewählt und diese kannst du dann nacheinander in unseren Räumlichkeiten, unserer Gehschule oder im Freien, testen. Wenn du dich dann für einen Entschieden hast, bekomst du ihn noch ein paar Tage mit nach Hause um ihn dann wirklich in DEINEM Alltag zu testen.

Wir bekommen tolles Feedback der Anwender dazu und machen dies auch wirklich gerne.

Dafür bekommen wir kein Geld von der Krankenkasse. Das machen wir einfach so. Gratis. Aus Überzeugung!


Um auf die EIngangsfrage zurück zukommen: "Gibt es den eínen perfekten Prothesenfuß?

Die Antort ist nun schon klar: NEIN. Es gibt aber ganz sicher den einen Vorfuß, mit dem genau DU gut zurecht kommst. Und der muss gefunden werden! Und genau das schaffen wir - GEMEINSAM!

 
 
 

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